Startseite
Über uns
Ausrüstung
Einsätze
Galerie
Specials
Gästebuch
Service
Waldbrandübung
TSF Umbau
MTW Umbau
Seminare/Schulungen
Alarmierung
Nachdem das TSF nun auf dem Stand der Technik war, sollten nun auch der MTW und der Transportanhänger auf den heutigen Stand der Technik gebracht werden.

Der erste Schritt war das Auflasten des VW LT 28 auf ein zulässiges Gesamtgewicht von 3000 kg. Dies war ohne technische Änderungen möglich. Somit standen nun 200 kg mehr Nutzlast zur Verfügung. Dennoch sollte die Ausrüstung des MTW nicht erweitert sondern den Erfordernissen des heutigen Einsatzdienstes angepaßt werden.

War es früher vorgesehen vom MTW aus einen eigenen Löschangriff mit einer Gruppe vornehmen zu können, so wurde nun der Einsatzbereich des MTW zum Logistik-/Unterstützungsfahrzeug hin verschoben.

Die verladenen Schlauchtragekörbe wurden im TSF untergebracht, die B-Schläuche ersatzlos entfernt, ebenso das vorher verladene Standrohr.

Die Tauchpumpe sowie die wasserführenden Armaturen (Verteiler, Strahlrohre) werden nun im Gerätehaus in Kisten aufbewahrt und können, falls benötigt innerhalb kürzester Zeit auf dem Anhänger bzw. im MTW verladen werden. Dadurch konnte einiges an Gewicht eingespart werden. Fest verladen bleiben weiterhin die Flutlichtstrahler sowie Leinenbeutel. Zusätzlich verladen wurden die für die Beleuchtung notwendigen Gerätschaften, die vorher auf dem Anhänger ungeschützt der Witterung ausgesetzt waren. Somit finden sich jetzt die Stative sowie die Kabeltrommel geschützt im Fahrzeug. Verladen ist außerdem eine Kiste mit Absperrmaterial. Zusammen mit dem Anhänger ist das Fahrzeug nun für die Absicherung der Einsatzstelle, sowohl gegen den Verkehr als auch gegen Dunkelheit ausgerüstet.

Als "Logistikfahrzeug" für den Atemschutzeinsatz werden im MTW Mineralwasser und Apfelschorle sowie mehrere Sätze mit Wechselkleidung für die Einsatzkräfte mitgeführt. Somit können die Einsatzkräfte bei längeren Einsätzen ihre kontaminierte oder nasse Kleidung wechseln und stehen dennoch für weitere Aufgaben zur Verfügung. Wenige Tage, nachdem das Fahrzeug mit der Ersatzkleidung ausgerüstet war, mußte es sich bei einem Scheunenbrand bereits bewähren. Die eingesetzten Atemschutzgeräteträger konnten sofort nach ihrem Einsatz saubere und trockene Kleidung anlegen und standen nach einer Ruhepause für weitere Aufgaben (Wasserversrogung, Nachlöscharbeiten) bereit.

Auch der Anhänger wurde einer "Verjüngungskur" unterzogen.

So galt es vor allem die Haspeln mit den B-Schläuchen durch ein modernes, sicheres Verfahren zu ersetzen. Nach langen Duslussionen und einigen Versuchen einigte man sich dann darauf die B-Schläuche in einem Fach an der Seite des Anhängers unterzubringen. Die Schläuche algern dort als zusammengekuppelte Rollschläuche, was es möglich macht diese zum einen problemlos während der Fahrt zu verlegen, zum anderen ist es kein Problem die Schläuche auseinander zu kuppeln und als "normale Rollschläuche" zu benutzen. Insbesondere dann interessant, wenn es querfeldein gehen soll oder die Schläuche z.B. bei einer Wasserförderung über lange Wegstrecke als Schlauchreserve dienen sollen. Auch diese Lagerung hat sich beim bereits angesprochenen Scheunenbrand bereits bewährt.

Der Stromerzeuger wird zwischen den Schlauchfächern in einer stabilen Halterung abgestellt und von vier Bolzen in seiner Position gehalten. Der dazugehörige Benzinkanister wird in einer Auffangwanne über der Deichsel aufbewahrt und von einem Spanngurt gesichert. zusätzlich werden zwei Schlauchbrücken auf dem Anhänger mitgeführt.

Je nach Einsatzstichwort kann weitere Ausrüstung verladen werden: Stauwand, Ölbindemittel, Schaufel und Besen, Tauchpumpe etc.

Der MTW vor dem Umbau.

Standrohr und Hydrantenschlüssel auf dem Einbau, ansonsten sind 4 B-Schläuche, 12 C-Schläuche, Verteiler, Handlampen, 3 Scheinwerfer, Strahlrohre, Leinenbeutel, Tauchpumpe, Zubehör für Stative und Scheinwerfer verladen.

Der MTW nach dem Umbau

2 Stative auf dem Einbau, ansonsten sind Kabeltrommel, Ersatzkleidung, Löschdecke, Handscheinwerfer, Scheinwerfer, Leinenbeutel, Zubehör für Stative und Scheinwerfer, Getränke, 3 C-Schläuche, Absperrmaterial verladen.

Der Anhänger vor dem Umbau.

Zwei Haspeln mit jeweils 5 B-Schläuchen lagern in einem Gestell übereinander, davor steht der Stromerzeuger.

Der Anhänger in einer "Zwischenphase"

Die Haspeln werden liegend transportiert, das gestell wurde bereits abgebaut.

Der Anhänger ist fertig gestellt.

Die Schläuche liegen doppelt gerollt und zusammengekuppelt in Seitenfächern des Anhängers. Der Stromerzeuger steht festverankert in seiner Halterung und der benzinkanister steht in seiner Wanne.

Zusätzlich wurden stabile Unterlegkeile als Ersatz für die serienmäßigen kleinen Kunststoffkeile am Anhänger befestigt.

Der Anhänger in "Verlegestellung"

Auf diese Art und Weise kann eine Doppel-B-Leistung mit einer Länge von 100 m oder aber eine Einfach-B-Leitung mit 200 m Länge verlegt werden. Es werden lediglich ein oder zwei Mann benötigt, um den Schlauch auf die Seite zu legen und auf diese Weise die Straße frei zu halten.

Als Seitenabtrennung wurde 5 mm Aluminium Riffelblechplatten verwendet.